Walipini

Walipini
Unsrer Erdgewächshaus

Das Erdgewächshaus - Walipini - hier nun als Einzeldokument über alle Baustufen der Jahre 2025/2026!

Ein Walipini ist ein unterirdisches Gewächshaus, das die natürliche Erdwärme nutzt, um eine stabile Temperatur für den Anbau von Pflanzen über das ganze Jahr hinweg zu schaffen. Das Wort „Walipini“ setzt sich aus „Wali“ (Ort) und „Pini“ (unten) zusammen und stammt aus der Aymara-Sprache der Anden, wo diese Art von Gewächshaus u.a. entwickelt wurde - man nennt es auch "Platz der Wärme". Walipinis sind kostengünstiger und energieeffizienter als herkömmliche Gewächshäuser, da sie weniger Heizung benötigen und vor widrigen Wetterbedingungen schützen.

Unser Baubeginn - ein neunzig Zentimeter tiefer Graben und die ersten Maurerarbeiten:

Wir gehen nicht mit dem gesamten Gewächshaus in die Erde, es beginnt mit einem 90cm tiefen Mittelgang, der die Beetflächen innen rückenschonend zu Hochbeeten macht, aber die Gesamthöhe des künftigen Gewächshauses deutlich verringern wird. Die Maße sind etwa 5x3m Grundfäche bei 2m Höhe hinten auf 1,6m Höhe vorne.

Das Fundament und die Rückwand - es wird weiter gemauert:

Für den Mittelgang nutzen wir preiswerte 9cm starke Betonsteine, für die Rückwand, das Fundament vorne und den Eingangsbereich sind es 15cm starke Steine.

Rohbau der Mauern, Aufbau von Fensterrahmen und Dach:

Mit Fertigstellung der Mauern erstellen wir die Holzrahmen - passend zu unseren Fenstermaßen. Das Dach ist mit 20mm starken Hohlkammerplatten gebaut und auf fünf Dachträgern aufgelegt.

Erste Innenarbeiten, Wärmerückwand außen:

Erste Gestaltung innen mit Lampen und Kabelverlegung beginnt - wesentlich erfolgt aber aussen die Verlegung der Wärmerückwand für den Warmluftkollektor, der später noch erklärt wird. Dies ist eine 20m lange Rohrschlange aus preiswertem Abwasserrohr. Rollos zur Beschattung sind auf dem Dach angebracht.

Wärmerückwand innen aus alten Dachschindeln:

Allein schon für die Optik hat sich die Verlegung der Ton-Dachziegel gelohnt - wesentlicher Effekt ist aber hier die Wärmspeicherung.

Der Einzug der Technik - Aufbau der Steuerung:

Gesteuert werden zukünftig:
Ventilator - nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Wasserpumpe - nach Bewässerungsprogramm
Heizung im Winter - als möglicher Frostschutz
Geothermie - zur Kühlung im Sommer und Wärme im Winter über ein 40m langes Erdrohr
Oskar - als Heizung für die Rückwand für Frühjahr und Herbst

Nicht alle Systeme werden immer erforderlich sein - die Erfahrung wird am Ende zeigen, was effektiv funktioniert und wie wir sie kombinieren werden. Alles kann zudem über das Internet gesteuert werden.

Zugang und Türe:

Der Abgang als Schubkarren taugliche Rampe entsteht und wird aufgemauert, der Erdhügel hinten vervollständigt, Wasser und Strom mit den Zuleitungen vorbereitet. Die Türe ist wieder Recycling - Rückwand einer alten Duschkabine.

Gestaltung und beginnendes Finale:

Erstes "Aufhübschen" mit kleinem Vordach und Deko - Vorbereitung des Finales.

Die Wasserversorgung:

Das Wasser wird angeschlosssen - von unseren 2000Liter Regenwassertanks erfolgt der Anschluss ans Gewächshaus und die Verlegung der ersten Verrieselungsschläuche zur Bewässerung.

Die Elektrik - es werde Licht:

Es folgt der Stromanschluss - und ein schönes Bild bei Nacht.

Der Eisenoskar - Warmluft hinter das Gewächshaus:

Wer mehr zum "Eisenoskar" wissen möchte findet hier Informationen zum selbstentwickeltem Warmluftkollektor - unsere alte Internetseite, aber nur noch in unserem Archiv, nicht mehr im Internet selbst.. Der große Oskar vermag die Aussenluft bei Sonneneinstrahlung maximal um ca. 40 Grad anzuheben - bei einem Luftstrom von ca. 120 Liter in die Minute. "Eisenoskar" deshalb, weil es diesmal einfach eine schwarz lackierte Blechplatte statt des ursprünglich originalen Alanod microtherm Absorberbleches ist.

Ein Wintersonnentag mit 0 Grad Aussentempertaur bei voller Sonne bringt in der Minute also 120 Liter 40Grad warme Luft in den hinteren Erdhügel ein.

Hier das ganze Werk noch im Erklärungsvideo::



Was bleibt zu tun?

Austehende Arbeiten:

Die Verlegung des Geothermierohres und Anbindung an das Gewächshaus

Die ersten Pflanzen

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